Die Stiftung



Heinz Heinrichs Gedächtnis-Stiftung

 

Die mit dem Namen des Aachener Malers Heinz Heinrichs verbundene Stiftung wurde im Jahre 1962 mit Sitz in Aachen gegründet; sie ist eine Stiftung privaten Rechts und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

 

Stiftungszweck

Gemäß ihrer Satzung (Fassung vom 1.1.1995) sind die Erträge der Stiftung für folgende kulturellen Zwecke zu verwenden:

- Aufrechterhaltung des Andenkens an den Maler Heinz Heinrichs durch Ausstellung und Pflege seiner Bilder, insbesondere der auf die Stiftung übertragenen und im Suermondt-Ludwig-Museum aufbewahrten 14 Gemälde.

- Förderung darstellender Kunst und lebender Künstler, insbesondere durch Ausstellungen von Künstlern, deren Förderung dem Andenken von Heinz Heinrichs nicht zuwider läuft, weiterhin durch Ankauf von Bildern für die Stiftung sowie durch Studienförderung und Reisestipendien für Künstler.

 

Tätigkeiten

 

Die Stiftung hat seit der Aufnahme ihrer Tätigkeit zahlreiche Zuschüsse zu Ausstellungen, Katalog-Publikationen und Ankäufen getätigt. Bei den Fördermaßnahmen handelt es sich vorwiegend um Kunstwerke der Klassischen Moderne bzw. auch der regionalen zeitgenössischen Kunst, welche die Stiftung als Dauerleihgabe den Museen der Stadt Aachen zur Verfügung stellt.

 

Heinz Heinrichs

 

Der Maler und Zeichner Heinz Heinrichs (1886 – 1957) begab sich nach einem Studium in Aachen, Düsseldorf, Berlin und Paris auf zahlreiche Studienreisen quer durch Europa. In seine Heimatstadt zurückgekehrt wurde er zum langjährigen Vorsitzenden des 1921 gegründeten „Aachener Künstlerbundes“.

Mit seiner spätimpressionistischer Malweise, die sich durch eine breite Pinselführung und eine teils gedeckte, teils leuchtende Farbigkeit auszeichnet, widmet er sich den klassischen Themen der Ölmalerei: den Landschaften – neben den Ländern Europas später vor allem der Eifel und der Aachener Region, weiterhin auch Stadtbildern, Bildnisdarstellungen und Stilleben.

Sein „Selbstbildnis vor der Staffelei“ von 1930 (Abb.) zeigt den Künstler mit Palette und blauem Malerkittel vor einem sommerlichen Fensterausblick. Durch den fragenden Blick auf den Betrachter und durch das Vanitas-Symbol des Totenkopfes wird die gediegene Ateliersituation zugleich aber auch mit Grundfragen der eigenen künstlerischen Existenz konfrontiert.

 

Stiftungsgremium

 

Vorstand

Vorsitzender

Günter Strauch

Schatzmeister

Norbert Laufs

Vorstandsmitglied

Dr. Adam C.Oellers

Vorstandsmitglied

Andreas Petzold



Anschrift

über Museumsverein Aachen e.V.

Wilhelmstraße 18

52070 Aachen